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Krankenrückkehrgespräche
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Krankenrückkehrgespräche und krankheitsbedingte Kündigungen

Sinnvoll oder unsinnig – Hilfe oder Repression?

Belastungen für kranke Arbeitnehmer mindern!

In vielen Betrieben wird auf das Instrument “Krankenrückkehrgespräche” gesetzt, um den Krankenstand einzudämmen. Die Frage ist, was damit bezweckt werden soll. Soll der Vorgesetzte, der die Gespräche führt, die gesundheitliche Situation seiner Mitarbeiter einschätzen und darauf reagieren? Das würde aber voraussetzen, dass er über die erforderlichen medizinischen Kenntnisse verfügt. Und es löst natürlich Fragen der Mitbestimmung aus, weil dieses Vorgehen ja nur einen Sinn hat, wenn daraus auch Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit resultieren müssten. Oder dient es dazu, Arbeitnehmer anzuhalten ”weniger krank” zu sein? Das würde aber unterstellen, dass Arbeitnehmer ”absichtsvoll” krank werden, dass sie also zum Absentismus neigen.

Die Erfahrungen mit diesem Instrument sind durchwachsen. Dass damit eine echte Verbesserung der gesundheitlichen Situation für die Arbeitnehmer erreicht wird, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Wenn aber ein Arbeitnehmer tatsächlich gesundheitliche Probleme hat, das Instrument Krankenrückkehrgespräch aber eher als repressives Mittel zur Bekämpfung von Absentismus verstanden wird, ist eher mit einer Verschlechterung seiner Situation zu rechnen.

Auch für PRSeminarinhalte

Krankenrückkehrgespräche
  • Gründe und Nutzen, die sich Arbeitgeber versprechen
  • Gründe für krankheitsbedingte Fehlzeiten
  • “Absentismus”
  • Gibt es Methoden, um “Absentismus” von “echter Krankheit” zu unterscheiden?
  • Können Krankenrückkehrgespräche kranke Arbeitnehmer gesund machen?
Mitbestimmung bei Krankenrückkehrgesprächen
  • Mitbestimmungstatbestand: Ordnung im Betrieb
  • Mitbestimmungstatbestand: Gesundheitsschutz
  • Unterscheidung zwischen “spontanen” und “systematischen” Krankenrückkehrgesprächen
  • Zusammenhang zwischen Krankenrückkehrgesprächen und BEM
  • Beteiligung des Betriebsrats an Krankenrückkehrgesprächen
  • Anspruch der Arbeitnehmer auf Hinzuziehung des Betriebsrats
  • Sinnvolle Regelungen in Betriebsvereinbarungen
Möglicher Nutzen von Krankenrückkehrgesprächen
  • Defizite entdecken und dagegen angehen
  • Stress, Führungsmängel und andere Belastungen identifizieren
  • Gefährdungsbeurteilungen als Ergebnis von Krankenrückkehrgesprächen
Krankheitsbedingte Kündigung
  • Kündigung durch den Arbeitgeber: Form und Fristen, Zugang, Mängel der Kündigung
  • Krankheitsbedingte Kündigung: Voraussetzungen
  • Drei Stufen für die Prüfung der Begründetheit
  • Häufig auftretende Fehler von Arbeitgebern
  • Alternativen zur Kündigung
  • Kündigung und BEM
Kündigungsschutz
  • Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz
  • Besonders geschützte Personengruppen: Schwerbehinderte, Schwangere und Betriebsratsmitglieder
  • Kündigungsschutzverfahren
  • Anspruch auf Weiterbeschäftigung
Beteiligung der Arbeitnehmervertretung
  • Anhörung, Bedenken und Widerspruch
  • Folgen des Widerspruchs

Ihr Nutzen als Betriebsrat und Personalrat

Nach dem Besuch dieses Seminars wissen Sie, welche Ziele Arbeitgeber mit Krankenrückkehrgesprächen verfolgen, welche Erfahrungen in anderen Betrieben damit gemacht wurden und unter welchen Voraussetzungen Sie nützlich sein können. Sie kennen Ihre Mitbestimmungsrechte, wissen, welche Regelungen sinnvoll sind und wie Sie sie durchsetzen können.

Wer sollte dieses Seminar besuchen

Dieses Seminar ist für alle Mitglieder von Betriebsräten oder Personalräten wichtig, in deren Betrieben bzw. Dienststellen systematische Krankenrückkehrgespräche geplant werden oder bereits durchgeführt werden. Für diese Mitglieder ist der Besuch erforderlich im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG oder der entsprechenden Landesgesetze.

Termine und Seminarorte

Nummer:

Beginn:

Ende:

Ort:

Hotel:

 

B60-180905

Mittwoch, 05.09.

Freitag, 07.09.2018

Nürnberg

Süd-West-Park Hotel

Platz reservieren

B60-181121

Mittwoch, 21.11.

Freitag, 23.11.2018

Berlin

NH Hotel Berlin Mitte

Platz reservieren

 

Infos zum Download

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Referenten

Erfahrene Rechtsanwälte und Experten für Arbeitsschutz

Weitere Infos

Maximale Teilnehmerzahl: 16 Teilnehmer
Seminarbeginn:
am ersten Seminartag um 13:00 Uhr
Seminarende: am letzten Seminartag um 12:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 730 € zzgl. Umsatzsteuer und Kosten für Reise, Unterbringung und Verpflegung

Bei gleichzeitiger Anmeldung mehrerer Teilnehmer aus einem Betrieb zum selben Seminar vermindert sich die Seminargebühr um 5%.
Ab zwei Teilnehmern: 693,50 € pro Teilnehmer

Seminarablauf

Erster Seminartag:

Gemeinsames Mittagessen: 12:00 bis 13:00 Uhr
1. Seminarblock: 13:00 bis 14:30 Uhr
Kaffeepause: 14:30 bis 14:45 Uhr
2. Seminarblock: 14:45 bis 16:15 Uhr
Kaffeepause: 16:15 bis 16:30 Uhr
3. Seminarblock: 16:30 bis 18:00 Uhr

Zweiter Seminartag:

1. Seminarblock: 9:00 bis 10:30 Uhr
Kaffeepause: 10:30 bis 10:45 Uhr
2. Seminarblock: 10:45 bis 12:15 Uhr
Mittagspause: 12:15 bis 13:15 Uhr
3. Seminarblock: 13:15 Uhr bis 14:45 Uhr
Kaffeepause: 14:45 bis 15:00 Uhr
4. Seminarblock: 15:00 bis 16:30 Uhr

Letzter Seminartag:

1. Seminarblock: 9:00 bis 10:30 Uhr
Kaffeepause: 10:30 bis 10:45 Uhr
2. Seminarblock: 10:45 bis 12:00 Uhr
Seminarende mit einem gemeinsamen Mittagessen

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Seminar1
Teilnehmerzahl 16